Hier finden Sie zahlreiche Informationen, die Ihnen helfen sollen, die von Ihrem Tierarzt ausgewählten Produkte besser zu verstehen, sowie Empfehlungen, wie Sie zum allgemeinen Wohlbefinden Ihres Pferdes beitragen können.

 

Benutzen Sie das Glossar, um das im Veterinärbereich verwendete Vokabular genau zu verstehen

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Es gibt zahlreiche Ursachen für den Durchfall beim Pferd. Akuter Durchfall wird oftmals durch die Entwicklung von besonders aggressiven Bakterien im Verdauungstrakt verursacht. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über den oralen Weg, beispielsweise durch Aufnahme von Wasser, das mit Exkrementen (Pferdeäpfel, Kuhfladen usw.) kontaminiert ist. Auch der Befall des Darms mit Parasiten wie beispielsweise kleinen Palisadenwürmern kann akuten Durchfall auslösen, ebenso wie andere Faktoren, die die Darmflora verändern (Stress, Krankheit, Transport, begleitende Behandlung).                           

 

Der Verdauungskanal des Pferdes ist ein hohles, schlauchartiges Organ, das von einer Vielzahl unterschiedlicher Bakterien aus zahlreichen Familien, der so genannten Darmflora, bevölkert wird. Diese verschiedenen Bakterienfamilien tragen zur Verdauung des Futters bei. Sie leben normalerweise harmonisch und im Gleichgewicht und verhindern die Vermehrung von gefährlicheren Bakterien. Letztere können sich jedoch entwickeln, wenn das Gleichgewicht gestört ist (Futterwechsel, medikamentöse Behandlung, Stressepisode, Parasitenbefall usw.). In den schlimmsten Fällen setzen sie Toxine frei, die in die Blutbahn gelangen und eine schwere Vergiftung des Pferdes („Endotoxämie“) hervorrufen, die tödlich sein kann.
 
Aggressive Bakterien, Viren und Parasiten haben gemeinsam, dass sie den Darm reizen. Dadurch wird die Darmwand empfindlich und durchlässig, so dass Wasser aus dem Körper eintreten kann. Beim Einstrom großer Mengen wird der Kot verdünnt: Das ist dann der Durchfall.
 

 

 

 

Die Anzeichen eines akuten Durchfalls haben nichts Besonderes beim Pferd: Die Exkremente sind weich (von breiiger bis flüssiger Konsistenz), und das Hinterteil des Pferdes ist oft verschmutzt (Anus, Schweif, Oberschenkel). Bei sehr starkem Durchfall führt der Wasserverlust zu einer Dehydration, die an der mangelnden Elastizität der Hautfalten, eingefallenen Augen und trockener Maulschleimhaut erkennbar ist.
Bei akutem Durchfall treten oft Bauchschmerzen auf, die moderat oder schwerer (Spasmen, die zu Koliken führen) sein können.
 

 

 

 

 
Der Tierarzt informiert sich zunächst über Aussehen und Menge des ausgeschiedenen Kots. Anschließend untersucht er das Pferd, um seinen Gesundheitszustand zu beurteilen. Insbesondere versucht er, den Grad der Dehydration zu bestimmen und eventuelle Anzeichen einer Endotoxämie (rotes Zahnfleisch, Symptome einer Hufrehe usw.) zu finden. Je nach Schwere des Falls kann er zum Schluss noch eine Blutprobe entnehmen, um wichtige Informationen für die Aufstellung des Behandlungsplans zu erhalten.                                                     

 

Bei akutem Durchfall kann eine Kotanalyse interessant sein, um die Ursache zu ermitteln:

•    Unter dem Mikroskop kann festgestellt werden, ob Parasiteneier vorhanden sind. 

•   Durch den Ausstrich von Kotproben auf Nährmedium kann die Gegenwart von gefährlichen Bakterien (z. B. Salmonellen) festgestellt werden.

Positive Ergebnisse klären den Ursprung des Problems. Aber negative Ergebnisse schließen die vermuteten Ursachen nicht unbedingt aus.

 

  

 

 

Um ein Pferd mit akutem Durchfall zu behandeln, versucht der Tierarzt vor allem, die lebenswichtigen Gleichgewichte des Pferdes wiederherzustellen:

•    Rehydration durch Infusion, um die enormen Wasser- und Elektrolytverluste auszugleichen

•    Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung von Endotoxämie, falls erforderlich

• Verabreichung von Analgetika (geeignete krampflösende Mittel, entzündungshemmende Mittel, Beruhigungsmittel oder Morphinderivate) zur Linderung der Bauchschmerzen Schließlich versucht er, die Ursache zu behandeln (Wurmmittel oder andere dem jeweiligen Fall entsprechende Arzneimittel). 

Wenn das Pferd seinen Appetit behalten hat, sollte man es fressen lassen und ihm leicht verdauliches Futter, wie beispielsweise hochwertiges Heu geben.

 

 

Es gibt Futterergänzungsmittel zur Förderung eines harmonischen Gleichgewichts der Darmflora. Die Laboratoires Audevard bieten mit BIO YEA SACC eine einzigartige Kombination aus Probiotika (oder Lebendhefen) und Präbiotika an, die die Darmflora des Pferdes stabilisieren und zur besseren Aufnahme der Mineralstoffe in der Futterration beitragen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt.
 

 

Eine hervorragende Maßnahme zur Begrenzung des Durchfallrisikos besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Pferde kein kontaminiertes Wasser trinken. Dazu wird Folgendes dringend empfohlen:

•    die Umgebung der Wasserstellen in den Weiden reinigen und eventuelle Exkremente (Kotballen, Kuhfladen usw.) entfernen

•    sicherstellen, dass die Tränken in der Box hoch genug angebracht sind, damit die Pferde keinen Kot ins Wasser absetzen können. 

Es wird auch empfohlen, regelmäßig ein Entwurmungsmittel gegen kleine Palisadenwürmer einzusetzen.

                         

 

 


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Magengeschwüre sind Läsionen der Magenschleimhaut und werden durch einen verlängerten Kontakt mit Salzsäure verursacht.

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