Hier finden Sie zahlreiche Informationen, die Ihnen helfen sollen, die von Ihrem Tierarzt ausgewählten Produkte besser zu verstehen, sowie Empfehlungen, wie Sie zum allgemeinen Wohlbefinden Ihres Pferdes beitragen können.

 

Benutzen Sie das Glossar, um das im Veterinärbereich verwendete Vokabular genau zu verstehen

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Wunden sind manchmal das Symptom einer Hauterkrankung. Dies ist beispielsweise bei der Mauke oder der Sommerdermitis der Fall, die bei Pferden allgemein bekannt sind. Aber meistens entstehen Wunden bei Verletzungen.  Die Wunden können die Folge eines Stoßes (Unfall, Sturz, Fußtritt usw.) sein. Sie können auch dadurch entstehen, dass die Oberflächen gewisser Hautzonen durch scheuernde Teile von Sattel- oder Zaumzeug aufgerieben wird.

 

Wenn die Haut durchbohrt oder abgeschürft wurde, beginnen die natürlichen Heilungsprozesse. In der ersten Phase wird der beschädigte Bereich gereinigt. Die Wunde nässt, um Verunreinigungen zu eliminieren. Dann wird sie von einer gelben Schicht überzogen (das „Fibrin“, das Blutungen verhindert). Diese wandelt sich anschließend in „Schorf“ um, wenn die Wunde nicht luftdicht verbunden wird. Wenn alles gut verläuft, regenerieren sich dann die verletzten Bereiche, in dem sie einen „Teppich“ kleiner, sehr roter Körnchen bilden, die bei großen Wunden leicht zu erkennen sind. Danach schließt sich die Wunde allmählich von den Wundrändern zur Mitte.

 

 

 

Oft ist es schwer, nach dem Aussehen der Wunde ihren Schweregrad abzuschätzen. Es gibt mehrere Arten von Wunden, die das Eingreifen eines Tierarztes erfordern, z. B.:
•    blutende, zerfetzte oder besonders große Wunden
•    Wunden, die schlecht verheilen •    tiefe Wunden an Extremitäten, Bauch oder Brust
•    Wunden, die zwar oberflächlich sind, sich aber in Gelenknähe befinden.
•  Wunden in bestimmten Kopfbereichen: auf den Wangen, in der Nähe des Auges usw. und ganz allgemein ALLE Wunden, wenn das Pferd nicht gegen Tetanus geimpft ist.

 

 

 

 

 

a. Die wichtigsten Behandlungsprinzipien

 

Außer wenn die Wunde sauber und frisch (weniger als 12 Stunden) ist, wird der Tierarzt vermutlich nicht vorschlagen, sie zu nähen, sondern eher empfehlen, die drei großen Prinzipien der Wundheilung anzuwenden:

 

Damit eine Wunde verheilen kann, muss sie sauber sein. Sie wird immer zuerst gewaschen. Anschließend kann lokal ein Desinfektionsmittel aufgetragen werden. Es sollte gründlich mit Wasser und geeigneten antiseptischen Mitteln gereinigt werden, um die Infektionsgefahr durch eine Vermehrung der Keime in der Wunde zu begrenzen. Eine Wunde darf NIE mit Alkohol gereinigt werden. Je nach Wunde werden Seifen oder Lösungen mit „jodiertem Povidon“ verwendet, um die Wunde zu desinfizieren, ohne ihr Gleichgewicht zu stören.   

 

Antibiotika sind bei der Erstversorgung meist nicht erforderlich, und Ihr Tierarzt wird entscheiden, ob ihre Verordnung und/oder Anwendung sinnvoll ist. Und wenn die Zone große beeinträchtigte Bereiche enthält, wird er eine „chirurgische Wundversorgung“ vorschlagen, um sie zu entfernen und eine bessere Wundheilung zu fördern.

 

Zur Förderung der Wundheilung gibt es verschiedene Produkte in Spray-, Salben- oder Gelform. Um eine Kontamination der Tube oder Flasche zu verhindern, werden diese Produkte auf Kompressen aufgetragen, die anschließend auf die Wunde gelegt und mit Bandagen befestigt werden. Auf Wunden, die nicht mit einem Pflaster abgedeckt werden können, sind Wundheilungsmittel ebenfalls sehr nützlich, um ein zu schnelles Austrocknen der Wunde zu verhindern.

 

Anders als allgemein angenommen, ist es vorzuziehen, die Wunden wenn möglich bis zur vollständigen Heilung mit einem Pflaster abzudecken. Dadurch wird ein bestimmter Feuchtigkeitsgrad der Wunde beibehalten, was einerseits die Wundheilung beschleunigt und andererseits die Kontamination begrenzt. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Verband sauber bleibt. Er muss also regelmäßig gewechselt werden, um Infektionen vorzubeugen und den Flüssigkeitsabfluss zu fördern. Die Laboratoires AUDEVARD bieten die Verbände ANIMALINTEX und GAMGEE an, die speziell zum Schutz von Wunden beim Pferd entwickelt wurden. Es gibt auch TIFENE POMMADE und TIFENE GEL, zwei Hautpflegeprodukte mit einer geeigneten Textur, die von unserem Labor entwickelt wurden. Sie dienen zum Schutz der Haut. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt.
Auch wenn es sich nicht ganz verhindern lässt, dass sich das Pferd verletzt, lassen sich die Risiken durch vernünftige Überlegungen begrenzen. Einige einfache Maßnahmen können dazu beitragen, z. B.:
•    Auswahl des Zaumzeugs und des Sattels nach der Morphologie des Pferdes
•    Verwendung von Schutzvorrichtungen (Bandagen, Hufglocken, Gamaschen usw.) bei jedem Ausritt bei gefährdeten Pferden (Pferde mit O- oder X-Beinen, Sportpferde) 
•    Stacheldrahtzäune unbedingt vermeiden •    Hufeisen entfernen bei Pferden, die in Gruppen auf der Weide leben
•    Gefährliche Gegenstände (Metallgegenstände mit scharfen Kanten, umgestürzte abgestorbene Bäume usw.) aus der Umgebung entfernen.

 


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Magengeschwüre sind Läsionen der Magenschleimhaut und werden durch einen verlängerten Kontakt mit Salzsäure verursacht.

Diese Krankheit betrifft alle Arten von Pferden.

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